Ölgemälde

Unter den zahlreichen weiteren Möglichkeiten, kunstvolle Bilder zu kreieren, gilt das Malen in Öl seit jeher als Königsdisziplin der Malerei.
Namhafte Künstler schufen über viele Jahrhunderte hinweg wertvolle Ölgemälde, die mit Staunen und Ehrfurcht noch heute als herausragende Werke der Kunst betrachtet werden.
Sie fanden ihren Weg in die großen Museen der Welt, bestaunt von unzähligen Kunstfreunden und Kennern. Viele bekannte Ölgemälde beschäftigen die Fantasie der Menschen und laden ein, über Beweggründe und Intentionen der Maler zu philosophieren.
Herausragendes Beispiel, das seit Generationen Rätsel aufgibt, ist die weltberühmte Mona Lisa. Von Leonardo da Vinci erschaffen, bezaubert sie in Paris die Besucher des Louvre. Auf dünnem Pappelholz gemalt, fand sie nach langer Reise ihren festen Platz und musste bereits so manche Widrigkeiten überstehen.
Der Faszination, die von Mona Lisa ausgeht, haben all die Ereignisse jedoch keinen Schaden zugefügt.
Ihr geheimnisvolles Lächeln irritierte so manchen Betrachter und entfachte viele Diskussionen unter den Sachverständigen der Malkunst.
Philosophen, Dichter und Schriftsteller widmeten der Mona Lisa etliche Seiten mit den Vorstellungen, zu denen sie ihre ganz eigenen Betrachtungsweisen des Ölgemäldes geführt haben.
Während die Mona Lisa das weltweit bekannteste Werk da Vincis darstellt, hat der Künstler viele weitere Bilder erschaffen, die ihm noch heute - viele Jahre nach seinem Tod in 1519 - zu Ruhm und Ehre verhelfen.
Da Vinci war bei weitem nicht der einzige herausragende Maler, zahlreiche Künstler erlangten weltweite Bekanntheit über die verschiedenen Zeitepochen seit der Erfindung der klassischen Ölmalerei.

Ölgemälde werden noch heute nach verschiedenen Maltechniken erschaffen. Die Ölfarben sind zunächst pastöse Mischungen und werden oftmals nicht direkt auf die Leinwand aufgetragen. Um sie geschmeidig zu machen, benötigt der Künstler sogenannte Malmittel zur Verdünnung der Farbe.
Hier werden klassischerweise Leinöle, Terpentinöle oder auch Harzfirnis verwendet, als Verdünner kommt Terpentin in Reinform zum Einsatz.
Eine wichtige Grundregel der Ölmalerei ist, dass man immer „fett auf mager“ malt. Dies hat den Hintergrund, dass zu ölige Farben beim späteren Bild Rissbildung und Sprünge begünstigen.
Ölfarben haben weiterhin aufgrund der verwendeten Harze und Öle die Eigenschaft, nach einiger Zeit zu vergilben. Diesem Prozess kann mit Lichteinstrahlung entgegengewirkt werden.
Jedoch gilt es zu beachten, dass fertige Ölbilder einen äußerst langen Trocknungsprozess benötigen, der oftmals bis zu einem Jahr dauern kann.
Erst nach vollständiger Trocknung kann ein Ölgemälde mit Schutzfirnis überzogen werden, um es vor Schäden weitgehend zu schützen.
Umfassend ist und bleibt die Kunst der Ölmalerei eine Herausforderung und Krönung der künstlerischen Schaffenslust.

 

 

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